Neue Siegel-Krematorien

 

Den Krematorien Reichenbach im Vogtland und Weimar konnte das Siegel „Kontrolliertes Krematorium” verliehen werden.

 

 

 

Schottland: So argumentieren Hersteller und Lobbyverband für die Wasserbestattung

     „Die Welt ist sich der Auswirkungen des Klimawandels und der Folgen unseres Handelns für die Umwelt – heute, morgen und in Zukunft – so bewusst wie nie zuvor.”

 

Resomation in Schottland jetzt erlaubt

     Anfang März stimmte das schottische Parlament der Gesetzesänderung zu, die die Resomation legalisiert. Laut der Website des Herstellers Resomation bedeutet die Legalisierung in Schottland nicht automatisch eine entsprechende Gesetzesänderung im restlichen Vereinigten Königreich. „Die Rechtskommission in England und Wales prüft derzeit einen umfassenderen Rechtsrahmen für neue Bestattungsmethoden. Ein Gesetzentwurf wird im Laufe dieses Jahres erwartet.“ Resomation ist in anderen Teilen der Welt bereits legal, darunter in den USA (wo sie in 28 Bundesstaaten legal ist), Kanada, Irland, Südafrika, Australien und Neuseeland. In den Niederlanden ist die Resomation in dem Gesetzentwurf enthalten, der nach Beratung durch den Staatsrat dem Repräsentantenhaus vorgelegt wird.

 

 

 

 

 

Pontes-Direktor Tom Wustenberghs
(Foto: UitvaartMedia)

     Der im vergangenen Jahr in der belgischen Region Flandern angekündigte Versuch zur Resomation ist gestartet. Anfang dieses Monats fanden drei Resomationen im Krematorium Wilrijk (Antwerpen) statt. Anwesend waren ein Gerichtsvollzieher sowie Forscher der Universitäten Leuven und Antwerpen, die das Abwasser (die Restflüssigkeit) untersuchen. „Mit diesen ersten Aquamationen, wie wir diese neue Technik bezeichnen, schreiben wir Geschichte“, sagt Tom Wustenberghs, Geschäftsführer des Betreibers Pontes.

 

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Studie zu Preisunterschieden zwischen niederländischen Krematorien 
21.01.2026
      Eine Studie des Bestattungsunternehmens Uitvaartland zeigt, dass die Preisunterschiede zwischen Krematorien in den Niederlanden „größer denn je“ sind. „Für ein und dieselbe Einäscherung ohne Zeremonie kann der Preisunterschied im Jahr 2026 fast tausend Euro betragen“, so Uitvaartland auf seiner Website.
      Unterschiede
Laut der Studie beträgt der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Krematorium für eine technische Einäscherung 906 Euro. Das günstigste Krematorium befindet sich in Almere (399 Euro), das teuerste in Uithoorn (1.305 Euro). „Es ist unfassbar, dass diese Preisunterschiede im Jahr 2026 immer noch bestehen“, sagt Leon Schouten von Uitvaartland. Laut dem nationalen Bestattungsunternehmen variieren die Preise auch für Einäscherungen mit Aufbahrung stark. „Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Krematorium beträgt hier 1.600 Euro.“

Bericht mit freundlicher Genehmigung

des Fachmagazins UITVAART

 

 

Grünes Licht für Start eines niederländischen Wasserstoff-Kremationsprojekts

Autorin: Harriët Tomassen
12.01.2026

      Das Krematorium Twente arbeitet bereits seit einiger Zeit an diesem Thema und hat nun Fördermittel der Europäischen Union und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten, um ein Projekt zur Machbarkeit der Einäscherung mit grünem Wasserstoff zu starten. Diese Initiative ist die erste in den Niederlanden, die diese Technologie in der Praxis testet, um festzustellen, ob Wasserstoff eine nachhaltige und praktikable Alternative zu Erdgas für Kremationsöfen sein kann.

      In den Niederlanden werden jährlich etwa 120.000 Menschen eingeäschert, üblicherweise in mit Erdgas betriebenen Öfen. Dies führt zu CO₂-Emissionen. Die Bestattungsbranche sucht schon seit Längerem nach Möglichkeiten, ihre Abläufe nachhaltiger zu gestalten. Laut Krematorium Twente stoßen bestehende Alternativen, wie beispielsweise vollelektrische Krematorien, unter anderem aufgrund von Netzengpässen an ihre Grenzen. Wasserstoff könnte eine Lösung bieten, da ein Großteil der bestehenden Infrastruktur erhalten bleiben kann und bei der Verbrennung kein CO₂ freigesetzt wird. Eine mit Wasserstoff betriebene Einäscherung wäre somit die nachhaltigste Option nach einem Todesfall.

      Im Rahmen des Projekts wird ein bestehender Kremator am Standort Enschede der Crematoria Twente für die Nutzung von grünem Wasserstoff umgerüstet. Das System wird zunächst in einer kontrollierten Umgebung und anschließend im täglichen Betrieb getestet. Dabei werden Sicherheit, Emissionen, Zuverlässigkeit und die Auswirkungen auf das System berücksichtigt.

     Forschungs- und Demonstrationsprojekt

     Das Projekt ist eine Initiative der Crematoria Twente und wird von einem Konsortium spezialisierter Partner durchgeführt. Neben der Crematoria Twente gehören dazu Facultatieve Technologies, Mateq Process und Thermiek BV. Gemeinsam bringen sie ihre Expertise in den Bereichen Krematoren, Verbrennungstechnologie, Sicherheit und Hochtemperaturprozesse ein. Laut den Initiatoren handelt es sich explizit um ein Forschungs- und Demonstrationsprojekt. „Wir wollen sorgfältig prüfen, ob Wasserstoff in der Praxis eine praktikable und verantwortungsvolle Alternative darstellt“, sagt Harriët Tomassen, Direktorin des Krematoriums Twente. „Wir berücksichtigen dabei nicht nur die Technologie und die Umweltauswirkungen, sondern auch die Sicherheit, die gesetzlichen Bestimmungen und die Übertragbarkeit auf andere Standorte. Wir gehen davon aus, die erste Einäscherung mit Wasserstoff bis Ende 2026 durchzuführen.“

      Weltweit gibt es derzeit keine wasserstoffbetriebenen Krematorien. Die in Enschede gewonnenen Erkenntnisse könnten daher auch für andere Branchen relevant sein, die hohe Temperaturen benötigen, wie beispielsweise die Stahl-, Zement- und Glasindustrie. Die Projektergebnisse werden mit Regierungen, Aufsichtsbehörden und der Bestattungsbranche geteilt. Dies wird dazu beitragen, zu klären, ob und wie diese Form der Nachhaltigkeit in größerem Maßstab umgesetzt werden kann. Hintergrund Das Projekt „Grüne Wasserstoff-Einäscherung“ ist ein Kooperationsprojekt zur Entwicklung und Erprobung eines wasserstoffbetriebenen Krematoriums. Die Initiative steht im Einklang mit den übergeordneten europäischen und nationalen Zielen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Umsetzung nachhaltiger Innovationen.

Bericht mit freundlicher Genehmigung

des Fachmagazins UITVAART

 

 

04.12.2025

Särge in Grabkammern ohne Benachrichtigung der Angehörigen geöffnet

     Mindestens 30 Särge in den Grabkammern des Friedhofs Essenhof in Dordrecht wurden seit 2013 ohne Wissen der Angehörigen geöffnet. Dies geht aus Recherchen eines unabhängigen Beratungsunternehmens hervor. Die Stadtverwaltung bezeichnet den Vorfall laut NOS als „besonders schmerzlich“. Die Särge wurden geöffnet, um eine Substanz hinzuzufügen, die die Verwesung beschleunigen sollte. In den Grabkammern herrscht weniger Sauerstoff, wodurch der Verwesungsprozess länger dauert. Der Friedhof umfasst etwa 1.200 Gräber.

     Die Friedhofsverwaltung öffnete die Särge mindestens viermal, um die Wirksamkeit der hinzugefügten Chemikalien zu überprüfen. Es wurden auch Fotos der sterblichen Überreste angefertigt; diese Bilder befinden sich im Besitz der Stadt Dordrecht. Die Fotos werden für eine mögliche Verwendung als Beweismittel in einem potenziellen Strafverfahren aufbewahrt, berichtet der regionale Sender Rijnmond. „Das ist ein schwerwiegender Vorfall, der niemals hätte passieren dürfen“, so Stadtrat Marc Merx. „Den Angehörigen, die hier ihre Lieben beerdigt haben, wurde nicht genügend Rücksicht genommen. Derartige drastische Maßnahmen hätten niemals ohne ihre Zustimmung ergriffen werden dürfen. Ich entschuldige mich im Namen der Stadtverwaltung dafür.“

      Angehörige von 30 Verstorbenen wurden in einer Sondersitzung über die Untersuchungsergebnisse informiert. Auch die Opferhilfe war anwesend. Nationale Unterstützung: Die Stadtverwaltung berichtet, dass die Staatsanwaltschaft und die Arbeitsaufsichtsbehörde angesichts der Schwere des Sachverhalts benachrichtigt wurden. Beide Behörden sehen jedoch keinen Anlass für Ermittlungen. Die Untersuchung ergab außerdem, dass Friedhofsmitarbeiter bei der Arbeit in den Gräbern möglicherweise gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Das Forschungsinstitut TNO führt hierzu weitere Untersuchungen durch.

Bericht mit freundlicher Genehmigung des Fachmagazins UITVAART

 

 

Das Verhältnis von Sarg- und Urnenbestattungen in Deutschland in den Jahren von 2019 bis 2023

(lt. Umfragen der Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen e.V., aktuelle Daten liegen noch nicht vor)

Klick auf das Bild vergrößert!

 

 

Entspricht elektronische Kommunikation der Pietät im Angesicht des Todes?

     Eine kritische Betrachtung der Digitalität durch die Leitung des Krematoriums Meißen

 

 

Sprechen über den Tod

„Nicht normal, und das sollte es auch nie sein.”
      Kolumne von Ger Thonen, Ritualführer und Vorsitzender der Nationalen (Niederländischen) Berufsvereinigung der Ritualführer
      Es gab und gibt Kampagnen, um das Sprechen über den Tod normal oder zumindest weniger unangenehm zu machen, als es heute in unserer Gesellschaft üblich ist. Ist das Thema wirklich so schwer zu besprechen? Frühere Generationen haben überhaupt nicht über den Tod und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle gesprochen. Schweigen Sie, legen Sie sich ins Zeug und machen Sie weiter. Vor allem: Schweigen Sie. Dieses Schweigen ist vorbei. Aber es ist immer noch nicht leicht und schon gar nicht normal.

 

 

Ihr digitales Erbe ist größer als Sie denken.
     In den Niederlanden werden die Menschen bereits intensiv für eine Problematik sensibilisiert, die für deutsche Internet-Benutzer keine geringere Relevanz hat.

 

 

Was sagt die künstliche Intelligenz (KI) zum Siegel „Kontrolliertes Krematorium”?
     Wir befragen ChatGpt.

 

Pro und Kontra: Was sagt ChatGpt zu den Bestattungsarten?

 

Future Stages - Über den Einfluss der Technologie auf die Trauerarbeit (Veranstaltung am 13.12.2024 in Amsterdam)
      Kann man in einem Hologramm weiterleben? Können wir unsere Liebsten in Form eines Chatbots bei uns behalten? Und sollten wir das alle wollen?

 

Die Modernisierung des niederländischen Bestattungsgesetzes ist in die nächste Phase getreten.
    
Die Ministerin für Inneres und Königreichsbeziehungen hat den Gesetzesentwurf über die Bestattung von Verstorbenen zur Beratung aufgerufen.

 

Emotional besonders belastende Situation im Fall einer Körperspende
Konflikt zwischen einer Hinterbliebenen und einem Krematorium
     
In einem Brief hat eine trauernde Tochter ihre tiefen Emotionen und Enttäuschungen über das Verhalten des Mitarbeiters eines Krematoriums zum Ausdruck gebracht.

 

 

„Halt
”
      Das Jahrbuch für Sepulkralkultur versammelt Beiträge zu allen Bereichen der Sepulkralkultur (2024, Jahrgang 1).
Es erscheint erstmals 2024 und umfasst Interviews und Gastbeiträge von und mit renommierten Gesprächspartner*innen und Wissenschaftler*innen, Berichte aus der Forschung des Zentralinstituts für Sepulkralkultur, Neuigkeiten und Einblicke in die Sammlung, Artikel zu Themen aus der Friedhofs- und Bestattungskultur sowie künstlerisch-ästhetische Zwischenspiele.

Zu bestellen beim Museum für Sepulkralkultur, Kassel.

 

Häufig Unklarheit über Bestattung von zum Islam Konvertierten

     Für die Angehörigen von muslimischen Konvertiten herrscht häufig Unklarheit darüber, wie mit einem verstorbenen Muslim umzugehen ist.

 

Hohe Qualitätsstandards am Osnabrücker Krematorium – Markenzeichen verliehen
      Das Krematorium der Stadt Osnabrück trägt bereits seit zehn Jahren das Siegel „Kontrolliertes Krematorium“. Mit diesem Gütesiegel belegt die Einrichtung einen besonders pietätvollen Umgang und hohe Qualitätsstandards. Jetzt hat der Bundesverband der Deutschen Bestatter dem kommunalen Unternehmen das „Markenzeichen Krematorium“ durch den Generalsekretär Stephan Neuser verliehen.

 

Flandern startet Pilotprojekt zur Resomation
      Die flämische Regierung beabsichtigt, innerhalb weniger Monate ein Pilotprojekt zur Resomation als neue Form der Bestattungsdienstleistungen zu starten.

 

Belgisches Unternehmen stellt nachhaltige Urne aus Meeresabfällen vor
      Das Unternehmen „Funico” mit Sitz im ostflämischen Drongen wird Anfang 2024 eine Urne aus Meeresmüll auf den Markt bringen. Funico möchte eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Urnen bieten und zur Lösung des Problems der Plastikverschmutzung im Meer beitragen.

 

Bestattung auf eigenem Grund ermöglicht

     Die nordlimburgische Gemeinde Peel en Maas möchte den Bewohnern die Möglichkeit geben, den Verstorbenen auf ihrem eigenen Grundstück zu bestatten.

 

 

Historisches Bewahren denkmalgeschützter Friedhofskultur
Informationen über die Osnabrücker Treuhandstiftung

Veranstaltungsprogramm März 2024 bis März 2025

     Die historischen Friedhöfe in Osnabrück, Hasefriedhof und Johannisfriedhof, wurden 1808 gegründet. Ihre Grabstätten und Denkmale sind einzigartige Zeugnisse der Osnabrücker Stadtgeschichte. Ökologisch sind Hasefriedhof und Johannisfriedhof wichtig für Klima, Lufthygiene und Artenschutz.
1995 fand die letzte Beisetzung statt; seit 2015 werden die Friedhöfe als Park mit Friedhofscharakter erhalten und für die Kulturveranstaltungen der Reihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ genutzt.

 

 

Breite Unterstützung für Euthanasiegesetz

     Drei Viertel der Niederländer unterstützen das aktuelle Sterbehilfegesetz, das besagt, dass Sterbehilfe erlaubt ist, sofern die Kriterien der Sorgfaltspflicht erfüllt sind.

 

USA: Verstorbene dürfen kompostiert werden
      Der Bundesstaat New York ist der 6. Staat in den Vereinigten Staaten, der grünes Licht für die Kompostierung von Verstorbenen als Bestattungsmethode gibt.

 

 

Eine wichtige Arbeit für den Klimaschutz

     Wie Krematorien Energie besser nutzen können, um die CO2-Bilanz zu verbessern, hat Dr.-Ing. Gebhard Schetter von der Schetter GmbH & Co. KG. untersucht. Zwei Artikel aus der Fachzeitschrift „Friedhofskultur" über seine Arbeit können Sie hier downloaden.

 

 

 

 

Thanatopraxie-Firma für die „leichte Einbalsamierung” ausgewählt

     In den Niederlanden steht ein spezielles Unternehmen für das ganze Königreich für die Durchführung von Thanatopraxie zur Verfügung.

 

Anonymer Bestattertext zur Diskussion (nicht verifiziert)

     „Mein Mann ist Bestatter und auf die Fragen von ….. kann ich nur von uns berichten warum ……und dass die Übersterblichkeit wahr ist und immer mehr wird ...

 

Krematorium Mainz konnte sein erstes Siegel verliehen werden.

     Nach Prüfung des Krematoriums nach der Siegelrichtlinie des Arbeitskreises kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK) konnte der Sachverständige der AKK-Geschäftsstelle einen positiven Prüfbericht übergeben.

 

Franzosen übernehmen die Aktivitäten der niederländischen „Facultatieve”
      Das französische Bestattungsunternehmen Funecap übernimmt ab dem 21. Dezember 2022 die Aktivitäten der Facultatieve. Dies betrifft die elf Krematorien in drei Ländern, FT (Facultatieve Technologies) mit Niederlassungen auf der ganzen Welt und alle anderen Aktivitäten.

     Funecap – mit Hauptsitz in Paris – ist ein internationales Bestattungsunternehmen mit dem Ziel, der führende Bestattungsspezialist in jedem Land zu werden, in dem es tätig ist. Funecap ist derzeit in vier Ländern (Frankreich, Belgien, Italien und den Niederlanden) mit über 85 Krematorien, einem Netzwerk von rund 600 Niederlassungen und über 200 Bestattungsunternehmen in Frankreich aktiv.

 

Niederländische Studie soll klären, ob ewige Grabruhe in das Gesetz aufgenommen werden soll

     Die Organisation Regioplan führte die Studie auf eine Initiativnote des Abgeordneten Stephan van Baarle durch. Unter anderem scheint es, dass ein Drittel aller befragten Niederländer, die angeben, begraben werden zu wollen, es auch wünschenswert finden, dass die Bestattungsruhe ewig dauert. Diese Nachfrage ist bei muslimischen (72%) und jüdischen Befragten (58%) am höchsten. „Rechtliche Anpassungen zur Förderung der ewigen Bestattungsruhe sind unnötig und unerwünscht”, schreibt Regioplan. „Es ist nicht ratsam, die ewige Bestattungsruhe als Konzept in das Gesetz aufzunehmen oder mit Bestattungsrechten gleichzusetzen”.
      Das sei zum einen unnötig, weil es genügend Alternativen gibt (wie z.B. die Möglichkeiten zur Erweiterung und zur Achtung der eigenen Spezialfriedhöfe). Darüber hinaus sei es auch nicht wünschenswert, dauerhaft per Gesetz zu regulieren, weil keine Garantien für die Ewigkeit gegeben werden könnten. Es gäbe Umstände, unter denen das Überleben eines Grabes nicht mehr möglich sei, zum Beispiel bei Überschwemmungen oder Kriegen."

Information mit freundlicher Genehmigung des Fachmagazins „Uitvaart”

 

Sarg mit Sitzverstellung bald erhältlich?

     Der Entwurf eines Maastrichter Designers stößt auf großes Interesse.

 

„Lebender Sarg” aus Delft für prestigeträchtigen internationalen Preis nominiert

     Der 2020 an der TU Delft entwickelte "lebende Sarg" ist für den renommierten internationalen Earthshot-Preis nominiert worden.

 

Niederlande: Mangel an forensischen Ärzten für die  Leichenschau

     In den Regionen Amsterdam, Den Haag, Westbrabant und Zeeland sowie in Teilen der Ost- und Zentralniederlande besteht ein „dringender und akuter Mangel” an Gerichtsmedizinern.

 

Antibiotikaresistenz ist weltweit die Haupttodesursache

Eine neue Studie zeigt, dass im Jahr 2019 1,27 Millionen Menschen an Infektionen mit antibiotikaresistenten Bakterien gestorben sind.

 

Allein sterben (Sozialstudie aus England)

     Einer der erschütterndsten Aspekte der Covid-19-Pandemie war laut Medienberichten das Sterben auf der Intensivstation ohne Angehörige am Sterbebett. Eine Situation, die jedoch häufiger vorkommt. Wie unerwünscht ist das einsame Sterben wirklich?

 

Übersicht über (technisch) mögliche Bestattungsarten

     Es gibt einige neue Techniken für die Bestattung von Leichnamen. In Deutschland zugelassen sind bisher nur die herkömmliche Erdbestattung und die Feuerbestattung.

 

Feuer- oder Erdbestattung? Hauptsächlich eine Frage des Gefühls.

     Eine Umfrage von Meinungsforschern, Rundfunk und Presse unter 1050 Niederländern ergab, dass die Niederländer der Feuerbestattung in den vergangenen 10 Jahren positiver gegenüberstehen.

 

Krematorien in Twente/NL untersuchen Einäscherung mit Wasserstoff

     Kann Wasserstoff die für die Einäscherung bisher verwendeten  Energieträgern ersetzen?

 

Verstorbene in Corona-Zeiten – Würdeträger oder Unberührbare?

     Sollten rigorose Verordnungen hinterfragt werden?

 

Starke Nachfrage nach dem „lebenden Sarg“

     Bereits 100 Menschen im Myzelsarg bestattet.

 

Niederlande: Gibt es versteckte Gräber? Forensisches Institut und Polizei untersuchen Naturfriedhöfe

 

Krematorium an D/NL-Grenze in Rhede Grenze wird nicht gebaut
Widerstand der Bevölkerung zu groß

 

Strahlungsrisiko für Bestatter und Krematoriumspersonal gering

     Aktuelle Studie des Niederländischen Nationalen Instituts für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM)

 

Das Museum für Sepulkralkultur, Kassel

 

Museum für Sepulkralkultur


Weinbergstraße 25-27
34117 Kassel
 
[email protected]  


www.sepulkralmuseum.de

+49 (0)561 918 93 0

 

Öffnungszeiten
Di–So 10–17 Uhr | Mi 10–20 Uhr
Jeden Mittwoch ab 17 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

 

Januar 2026

Die nächsten Veranstaltungen

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Museums! 

Die neue Sonderausstellung Was kostet der Tod? ist eröffnet. Mittwochs um jeweils 17 Uhr bieten unsere öffentlichen Führungen weitere Einblicke.

 

Herzliche Grüße  

Stefanie Saur  

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Informationen zur Mitgliedschaft

 

 

Siegel-Krematorien sind am Außenschild erkennbar

Hochwertiges Außenschild im Format 32 cm x 45 cm. Hergestellt auf transparenter Acrylglasplatte, 8 mm stark, weiß hinterdruckt, mit vier Bohrungen in den Ecken und Befestigungsset