Diese Website soll vor allem über das Siegel „Kontrolliertes Krematorium“ informieren, seine Glaubwürdigkeit durchsetzen und dauerhaft stabilisieren. Daher sind Menschen zur Aktivität aufgefordert, die faire Kritik an Vorgängen im Bereich der Feuerbestattung haben oder sogar eine konkrete Beschwerde vorzubringen haben. Bitte benutzen Sie dazu diesen Link.


Wer verleiht das Siegel „Kontrolliertes Krematorium“?


Am 20.11.1910 wurde der Verband der Verwaltungen Deutscher Krematorien gegründet. In seiner Tradition steht der „Arbeitskreis kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK)“. Er verfügt über das Wissen und die Kompetenz im Umgang mit diesem sensiblen Thema. Er sichert einheitliche Standards und fordert die Wahrung ethischer Grundsätze bei der Feuerbestattung ein.

Das Siegel wird kommunal und privat betriebenen Krematorien verliehen, wenn sie sich nach der AKK-Siegelrichtlinie durch eine unabhängige Prüfinstanz prüfen lassen und die Erfüllung der Kriterien nachweisen.



Aktuelles


Das Design-Porträt – Erinnerung auf einer zeitlosen Ebene

Ein Design-Porträt lässt die Erinnerung lebendig bleiben und schafft zugleich die für die Trauerarbeit wichtige, notwendige Distanz zu einem bestimmten Zeitpunkt.

(Weitere Informationen im Blog)

Übersicht über (technisch) mögliche Bestattungsarten

Es gibt einige neue Techniken für die Bestattung von Leichnamen. In Deutschland zugelassen sind bisher nur die herkömmliche Erdbestattung und die Feuerbestattung.

Feuer- oder Erdbestattung? Hauptsächlich eine Frage des Gefühls.

Eine Umfrage von Meinungsforschern, Rundfunk und Presse unter 1050 Niederländern ergab, dass die Niederländer der Feuerbestattung in den vergangenen 10 Jahren positiver gegenüberstehen.

Krematorien in Twente/NL untersuchen Einäscherung mit Wasserstoff
Kann Wasserstoff die für die Einäscherung bisher verwendeten  Energieträgern ersetzen?

Verstorbene in Corona-Zeiten – Würde-Träger oder Unberührbare?

Sollten rigorose Verordnungen hinterfragt werden?

Starke Nachfrage nach dem „lebenden Sarg“

Bereits 100 Menschen im Myzelsarg bestattet.

Krematorium Offenbach ist jetzt Siegel-Krematorium

Nach Prüfung durch den Siegelbevollmächtigten und Sachverständigen Dipl.-Ing. Ullrich Richter konnte dem Leiter des Krematoriums, Herrn Werner Hornhof das postivie Prüfergebnis mitgeteilt werden.

Personalüberwachung in der Arbeitswelt

Wie weit geht die Überwachung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Unternehmen und im Homeoffice und wie wirkt sich die künstliche Intelligenz im Bestattungswesen aus?

Neues Siegel-Krematorium

Mit erfolgreich verlaufener Prüfung durch den Siegel-Bevollmächtigen des AKK, Dipl.-Ing. Ullrich Richter, konnte dem Krematorium Köln das Siegel „Kontrolliertes Krematorium“ verliehen und die Siegelurkunde überreicht werden.

 

Die Stadt Köln übertrug den Betrieb ihres Krematoriums 2019 auf die „Facultatieve Deutschland”. Das Unternehmen gehört zur „Facultatieve Groep aus Den Haag. Die Gruppe ist ein im Jahr 1874 gegründetes Unternehmen, zu dessen Kerngeschäft Dienstleistungen und Technik im Bereich Bestattung umfasst.

 

Wir gratulieren dem Geschäftsführer, Herrn Stefan van Dorsser, und wünschen ihm für seine weitere, gesellschaftlich bedeutende Arbeit für Ethik und Umweltschutz bei der Feuerbestattung viel Erfolg.

Niederländisches Bestattungsunternehmen baut Krematorium auf deutschem Boden

Das Bestattungsunternehmen „Respectrum“ setzt eine 9-jährige Planung bis Ende 2021 in die Tat um.

Amsterdam schiebt islamischem Friedhof einen Riegel vor

Die Amsterdamer Stadtverwaltung lehnte den Antrag ab, weil der Friedhof für jeden zugänglich sein sollte, der für die Ewigkeit begraben werden möchte.

Wie umgehen mit dem digitalen Erbe?

Filme sollen auf dieses Thema aufmerksam machen.

 

Sie skizzieren einige der Dilemmata rund um Fotos auf dem Handy einer verstorbenen Person, online gespeicherte Fotos oder Dokumente, E-Mails oder die Frage, was mit Accounts in sozialen Medien nach dem Tod geschehen soll.

 

Erweiterung des Bestattungsrechts in den Niederlanden: Resomation künftig erlaubt.

Einäschern oder auflösen? Die Zukunft wird es zeigen.

Der Friedhof der Zukunft

Niederländische Nationale Friedhofsorganisation wollte erfahren, wie der Friedhof für Besucher wieder bedeutungsvoll werden kann.

Verwaltung und Menschenwürde

Berücksichtigen die Verwaltungsprozesse der Krematorien mögliche Gefühle von Angehörigen kremierter Verstorbener?

Auslaufmodell Krematorium?

Das erste Mal wurde ein Verstorbener in einem „lebenden Sarg“ der Natur übergeben.

Aufsehen erregender Fund in Israel

9000 Jahre alte Kremationsstelle entdeckt

Als Moslem oder Toaster ewig leben?

Designkonzept-Ausstellung zum Thema „Wer will ewig leben?“ im Museum Cube in Kerkrade

Islam in den Niederlanden

Arnheim will muslimische Bestattung mit ewigem Bestattungsrecht möglich machen.

„Näher am Tod“

Die niederländische Autorin und Zukunftsforscherin Jeanneke Scholtens zum Nachdenken über unsere Bestattungskultur angesichts der Corona-Krise.

Material für die Öffentlichkeitsarbeit der Siegel-Krematorien

Die Seite „Für die Öffentlichkeitsarbeit” ist den Siegel-Krematorien vorbehalten. Sie benötigen einen über das Kontaktformular anzufordernden Zugangsschlüssel.

Kompostierung Verstorbener ab 2021 in den USA möglich

Ein Unternehmen names „Recompose” als Vorreiter

Strahlungsrisiko für Bestatter und Krematoriumspersonal gering

Aktuelle Studie des Niederländischen Nationalen Instituts für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM)

Mehrheit der Niederländer für Sterbehilfe
Neue Forschungsergebnisse des niederländischen zentralen Statistik-Büros

Bericht des Bestattungs-Fachmagazins „Uitvaart“

Neben Köln die zweite nordrhein-westfälische Stadt, die über QR-Code abrufbare Text- und Bildinformationen über Verstorbene erlaubt (WDR-Bericht)

Die Zukunft der Kölner Friedhöfe

Mit diesem Thema beschäftigten sich Experten in Köln eine Woche lang. Interview des Domradio.de mit dem Kölner Stadtdechanten Msgr. Robert Kleine.

Zwei Drittel der Niederländer entscheiden sich für eine Einäscherung
22/08/2019

Bericht des Bestattungs-Fachmagazins „Uitvaart“


In den Niederlanden stieg der Prozentsatz der Einäscherungen in den ersten beiden Quartalen 2019 auf 66,91%. Dies geht aus vorläufigen Zahlen des Central Bureau of Statistics (CBS) hervor, die der National Association of Crematoria (LVC) auf seiner Website verwaltet. Vor zwanzig Jahren betrug die niederländische Einäscherungsrate 48,10% und ist seitdem stetig gestiegen.

Die erste Einäscherung in den Niederlanden fand 1914 statt.

Sonder-Ausstellung

„Suizid–let's talk about it!“

(10.09.2021 - 27.02.2022)

Begleitprogramm zur Sonderausstellung:

Die Ausstellung „Lebe Wohl. Suizidalität, Kunst und Gesellschaft“ 2007 im Hamburger Kunsthaus

 

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 18 Uhr
Suizidalität, Kunst und Gesellschaft
Suizid in der Kunst – Schaulust oder Kontemplationsangebot?
Vortrag und Gespräch mit Claus Mewes u.a.
Der schwierige Weg zur Ausstellung „Lebe Wohl – Suizidalität, Kunst und Gesellschaft“ 2007 im Hamburger Kunsthaus – mit Arbeiten von u.a. Diane Arbus, Naho Kawabe, Gustav Kluge, Wolfgang Oelze, Miwa Ogasawara, Peter Piller, Ene-Liis Semper, Rudolf Schwarzkogler – zeigt Möglichkeiten und Grenzen auf, die mit der öffentlichen Darstellung eines tabuisierten Themas verbunden sind. Aus dem beharrlichen und fruchtbaren Prozess der Zusammenarbeit von Kunsthistoriker*innen, -vermittler*innen, Mediziner*innen wie Künstler*innen sind zwischen 2003 und 2007 wertvolle Erfahrungen gesammelt und Ergebnisse gewonnen worden, ohne eine erweiterte Resonanz zu erzielen. Die wissenschaftlichen und künstlerischen Resultate haben nach 14 Jahren nichts an Impulskraft verloren, um den interdisziplinären Diskurs zum Thema Suizidalität und Suizid heute weiterzuführen, etwa anhand des raumgreifenden Werks von Nicola Torke „Kegel“, die sowohl 2007 zu sehen waren als auch jetzt in Kassel.
Prof. Claus Mewes ist Kunsthistoriker und ehem. Geschäftsführer des Kunsthauses.

 

Mittwoch, 8. Dezember 2021 | 18 Uhr
Suizid in der Kunst – Schaulust oder Kontemplationsangebot?
Vortrag und Diskussion mit Malena Rotter
und Kero Fichter
Bildliche Darstellungen des Suizids lassen die meisten beim Hören doch erst einmal zusammenschrecken. Doch sind uns diese Darstellungen in den Museen visuell wesentlich näher und präsenter. Die Gemäldegalerie Alte Meister stellt mit ihrer Sammlung italienischer Barockmalerei hierbei ein besonders gutes Beispiel dar. In geradezu serieller Produktion widmete man sich Protagonistinnen aus Antike und Altem Testament, die ihrem Leben auf tragische Weise ein Ende setzten. Doch auch in moderner Zeit wurde das Thema – wenngleich mit anderem Fokus – aufgegriffen, wie Makarts sinnliche Kleopatra in der Neuen Galerie zeigt. Den unterschiedlichen Darstellungstypen, den Motivationen dahinter sowie ihren Bezügen zu heutigen Diskursen soll sich in diesem Rahmen einmal gewidmet werden.

Kero Fichter ist wissenschaftlicher Volontär in der Neuen Galerie der Museumslandschaft Hessen Kassel. 

Malena Rotter ist wissenschaftliche Volontärin der Gemäldegalerie Alte Meister der Museumslandschaft Hessen Kassel.

Kopie nach Rosso Fiorentino,
 Die sterbende Kleopatra (1520er Jahre)
© Gemäldegalerie Alte Meister, Museumslandschaft Hessen Kassel

Jeden Mittwoch, um 17.00 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Suizid - Let's talk about it!" statt. Es wird keine Führungsgebühr erhoben, es gelten die regulären Eintrittspreise
von 6,- / 4,- Euro ermäßigt.

Aufgrund der geltenden Covid-19-Bestimmungen stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Daher ist eine Anmeldung erforderlich: museum@sepulkralmuseum.de oder T. 0561 / 918 93 15
MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR
Weinbergstraße 25–27, 34117 Kassel
T 0561 91893-0
info@sepulkralmuseum.de / www.sepulkralmuseum.de  

Öffnungszeiten: Di bis So 10–17 Uhr | Mi 10–20 Uhr

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Internationales Symposium

„Arts meet Science“

(am 28. Januar 2022)

Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Informationen zur Mitgliedschaft

Siegel-Krematorien sind am Außenschild erkennbar

Hochwertiges Außenschild im Format 32 cm x 45 cm. Hergestellt auf transparenter Acrylglasplatte, 8 mm stark, weiß hinterdruckt, mit vier Bohrungen in den Ecken und Befestigungsset