Krematorium Berlin-Baumschulenweg

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Südostallee 55

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Das 1999 fertig gestellte neue Krematoriumsgebäude Baumschulenweg wurde von den international renommierten Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank geplant, die kurze Zeit später als Sieger des Städteplanerischen Wettbewerbes für das Parlaments– und Regierungsviertel „Spreebogen" und des Wettbewerbs zum Neubau des Bundeskanzleramts hervorgingen.


Von Außen präsentiert sich das Krematorium als schlichter fugenlose Quader von 50 x 70 m mit einer auffällig gegliederten Sichtbeton-Fassade, in der tief zurückgesetzte mit vorgelagerten Räumen abwechseln. Es entsteht eine spürbare Spannung zwischen Innen und Außen, wie sie sicher auch der Besucher oder die Trauergemeinde fühlt. Farbakzente setzen einzig die „porsche"-grünen Metallgitter-Lamellen vor den hohen Fenstern. Sie sind regulierbar und lassen das Licht in unterschiedlicher Intensität in den Innenraum einfallen.


Durch die Vorhalle gelangt man in das Zentrum des Gebäudes – einen imposanten Innenraum, der sicher zu den ungewöhnlichsten Raumschöpfungen Berlins gehört. Die Architekten Schultes und Frank ließen sich bei der Planung sowohl von der ägyptischen Architektur der Tempel als auch von der Vorstellung eines »campo stella«, eines Sternenfeldes leiten. „Es galt", schreibt Axel Schultes, „einen Ort herzustellen, der das Vergängliche und das Endgültige ausbalanciert, das Schwere deutlich und Erleichterung möglich macht."