Die Kontrollkriterien der AKK-Siegelrichtlinie sind strenger als die gesetzlichen Vorschriften

Mit seiner Siegelrichtlinie tritt der „Arbeitskreis Kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag (AKK) sozusagen „mit Brief und Siegel“ für die Einhaltung nicht nur der über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehenden technischen Prüfpunkte ein, sondern er fordert von Krematorien darüber hinaus die strenge Beachtung von ethischen Aspekten. Die Erfüllung aller Kriterien der Siegelrichtlinie wird durch das Siegel symbolisiert.

 

Neben der Signalwirkung in die Öffentlichkeit hinein ermahnt und verpflichtet das Siegel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich stets engagiert für die Belange von Angehörigen und Bestattern einzusetzen.

Die Siegelrichtlinie wurde am 10. April 2008 verabschiedet.
Eine Novellierung erfolgte am 8. September 2014. Nachdem die Novelle die verschiedenen Prüfinstanzen durchlaufen hatte,

ist sie ab dem 1. Januar 2016 gültig.



Präambel


Die Würde des Menschen über den Tod hinaus ist oberste Richtschnur 
für das Personal des Krematoriums.

Sein Verhalten ist geprägt von
 höchstem Respekt gegenüber den ganz persönlichen Lebensgeschichten
 der Verstorbenen, unabhängig vom Rang und Ruf, den sich ein Mensch 
im Laufe seines Lebens erworben hat, und dem Bewusstsein

der 
Einmaligkeit eines jeden Lebensverlaufes.


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Siegelrichtlinie AKK.pdf
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