Museum für Sepulkralkultur

© Museum für Sepulkralkultur

Dieses Museum in Kassel ist einzigartig in Deutschland.
1992 eröffnet, zeigt eine Dauerausstellung Zeugnisse der Bestattung, Friedhofs- und Trauerkultur im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis heute. Die Museumsleitung möchte den Umgang mit den letzten Dingen veranschaulichen und das gesellschaftlich oft verdrängte Erlebnis des Todes wieder bewusst machen.

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27
34117 Kassel
Deutschland

Tel: + 49 (0)561-918 93-0
Fax: + 49 (0)561-918 93-10

www.sepulkralmuseum.de
www.friedhof-und-denkmal.de
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de


Aktuelle Veranstaltungen (Informationen mit freundlicher Genehmigung des Museums für Sepulkralkultur)

 

Alles klar? Glas und Tod
Von transparenten Dingen und transzendenten Vorstellungen
Eine Sonderpräsentation aus der Sammlung des Museums für Sepulkralkultur.
23. Februar bis 13. Mai 2018

Erinnerte Gegenwart
Dokumente und Installationen zu Theresienstadt
Eine Ausstellung von Marlies Poss
25. Januar bis 13. Mai 2018

 

Im Rahmen dieser Ausstellung:

Zeitzeugin Margot Friedländer zu Gast und Gedenkveranstaltung zur Befreiung des KZ Theresienstadt

Mittwoch, 25. April, um 18.00 Uhr

 

 

Margot Friedländer ist Holocaust-Überle bende und 96 Jahre alt. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. Sie erlebte Verfolgung und Krieg im Berliner Untergrund sowie im Konzentrationslager Theresienstadt.
Nach diesem Horror emigrierte sie 1946 in die USA.

Frau Friedländer lebte in New York, bis sie nach über sechzig Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrte. Gemeinsam mit der Schriftstellerin Malin Schwerdtfeger erzählt sie in ihren Lebenserinnerungen ihre dramatische Geschichte „von Hoffnung und Verrat, von Zivilcourage inmitten des Terrors und vom unbedingten Willen zu überleben“. 2008 erschien ihre Autobiografie im Rowohlt Verlag: „Versuche, Dein Leben zu machen“. Diese Aufforderung waren die letzten Worte, die ihre Mutter an sie richten konnte.
Vor Hunderten Schulklassen und auf unzähligen Veranstaltungen hat Margot Friedländer aus ihren Lebenserinnerungen gelesen, mit den Jugendlichen diskutiert und die nicht enden wollenden Fragen der Zuhörer beantwortet. Woche für Woche stellt sie sich unermüdlich ihren eigenen Erinnerungen. Sie hat es sich zu einer Lebensaufgabe gemacht, jungen Menschen ihre Geschichte zu erzählen, damit diese sie weitererzählen können, denn bald wird es keine Zeitzeugen des Holocausts mehr geben.

Der Eintritt ist frei.